TIDAL Rising: Prada Meinhoff

TIDAL Rising: Prada Meinhoff

Punk, Drama, Ekstase, Rebellion und Kitsch. Prada Meinhoff sind vieles, aber ganz sicher niemals leise oder langweilig. Ihr exaltiertes Auftreten ist aber keine Fassade, um von inhaltlicher Leere abzulenken, vielmehr gibt es bei ihnen beides: große Gesten UND inhaltlichen Tiefgang. Ihre turbulenten Live-Shows brachten sie bereits mit Peaches und DAF auf eine Bühne, aktuell sind sie als Support von Mia. auf ihrer “Nie wieder 20″-Tour unterwegs. Nun ist auch endlich ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschienen. Höchste Zeit, die beiden etwas besser kennenzulernen. Ihre Antworten zu unserem TIDAL Rising Interview sind punkig kurz und knapp gehalten, viel Spaß damit!

 

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Wer sind Prada Meinhoff? Könnt ihr euch kurz vorstellen?
Prada Meinhoff sind Chrissi Nichols am Mikrofon, René Riewer am Bass und ein Drumcomputer.

Wer von euch ist Prada, wer ist Meinhoff?
Das variiert stark je nach Tageszeit, Wetter und Alkoholpegel.

Wann und wie seid ihr zur Musik gekommen?
Musik war schon immer wichtig und sie hat uns 2015 zusammengebracht.

 

Wenn ihr in die Vergangenheit reisen könntet, in welches Jahr würde es gehen?
Chrissi: 1994, René: 1967

Gibt es ein musikalisches Genre, das ihr so gar nicht nachvollziehen könnt?
Glasperlenspiel.

Welchen Track spielt ihr am liebsten live?
Chrissi: zur Zeit Dilemma, René: Komplizen

Was ist wichtiger, Abriss oder Aufbau?
Erst Abriss dann Aufbau.

Kann man mit Gewalt Probleme lösen?
Ja.

Welches Buch sollte jeder gelesen haben?
Die Werke von William Blake und „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr.

Kritisiert eure Musik aus der Sicht von jemandem, der sie überhaupt nicht mag.
Klingt wie Alles-schonmal-da-gewesen, einfach unauthentisch.

Könnt ihr uns einen anderen aufstrebenden Künstler empfehlen?
Slowcoaches.

Ein Jahr in die Zukunft geschaut, was war das Beste, das euch 2018 passiert ist?
Die erste eigene Vinyl in den Händen zu halten.

Und zum Schluss: Wenn eure Musik ein Ding wäre, was wäre sie dann und warum?
Eine Salatschleuder – Erst denkt man „brauch ich nicht“, aber wenn man sich erst mal drauf eingelassen hat, macht’s Spaß und ist gesund.

(Titelfoto: Christoph Neumann)

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